Und plötzlich da: Mein Versuch mit Rückschlägen umzugehen
Ein Blogbeitrag von Josh
„Manchmal fallen die Dinge auseinander,so plötzlich, dass der Boden wankt.
Doch zwischen Scherben und Staub
finde ich mich selbst wieder und wieder.“
Ich erinnere mich an diesen einen Moment, als ich eine Bewerbung verschickte, auf die ich so lange gehofft hatte, und dann kam die Ablehnung. Ich saß da, starrte auf die Mail und dachte: „Alles, was ich kann, reicht offenbar nicht.“ Ähnlich fühlte es sich an, als eine Freundschaft zerbrach, die mir so viel bedeutete, oder als ein Date, das ich mir so sehr gewünscht hatte, einfach nicht funktioniert hat.
Rückschläge treffen mich oft völlig unerwartet. Sie passieren in der Liebe, in der Uni, im Job und in Freundschaften. Und immer wieder denke ich: „Jetzt kommt nichts Besseres mehr.“ Doch jedes Mal, wenn ich zurückblicke, wird mir bewusst, dass gerade diese Momente mich auf etwas Schönes vorbereitet haben, das noch vor mir liegt.
Meine Gedanken zu Rückschlägen
Rückschläge sind kein Zeichen von Versagen, sondern Teil des Lebens. Manchmal bringen sie uns in Situationen, die wir uns nie vorgestellt hätten, und öffnen Türen zu Chancen, die wir sonst verpasst hätten. Wer weiß, vielleicht wurde ich bei einem Job abgelehnt, damit später eine Möglichkeit auf mich wartet, die mich noch mehr erfüllt. Vielleicht stellt sich Plan B als größere Bereicherung für meine Karriere heraus.
Auch in der Liebe zeigt sich dieses Phänomen immer wieder. Freundinnen sagen oft: „Ich werde nie wieder jemanden so doll lieben.“ Und dann treffen sie jemanden, der noch besser zu ihnen passt oder sie auf eine Weise ergänzt, die sie vorher nicht erwartet hätten. Rückschläge sind also nicht das Ende, sondern Wendepunkte, kleine, unerwartete Wendepunkte, die uns weiterbringen.
Genau so sehe ich es auch. Rückschläge geben mir die Möglichkeit, das Leben nicht als selbstverständlich zu nehmen und jeden Moment bewusst zu erleben. Sie machen mein Leben aufregender, unvorhersehbarer und letztlich erfüllender.
Diese Haltung hilft mir, Gefühle wie Enttäuschung, Trauer oder Wut anzunehmen, ohne mich selbst zu verurteilen. Ich weiß, dass sie vorübergehend sind und dass nach jedem Tiefpunkt wieder eine kleine Überraschung oder Chance warten kann. Ein neuer Wendepunkt, der alles verändern könnte.
Important Reminder
Und wenn man leidet und sich einmal nicht aufraffen kann, ist das völlig in Ordnung. Rückschläge gehören zum Leben dazu. Wichtig ist nur, die eigenen Möglichkeiten nie aus den Augen zu verlieren
Akzeptanz statt Perfektion
Aber manchmal überrumpelt mich ein Rückschlag trotzdem, ein Gefühl, das mich kurz aus der Bahn wirft. In diesen Momenten greife ich bewusst zu kleinen Strategien, die mir helfen, wieder klarzukommen und mich besser zu fühlen. Diese einfachen Selbsthilfetipps begleiten mich durch die emotionalen Tiefpunkte und geben mir das Gefühl, dass ich selbst etwas tun kann, um wieder Stabilität und Ruhe zu finden…
Wenn ich spazieren gehe, Yoga mache oder tanze, merke ich jedes Mal, wie ich Stress loslassen kann und mein Kopf wieder freier wird. Besonders draußen in der Natur fühlt es sich für mich wie ein kleiner Neustart an, der mir Ruhe und Klarheit zurückgibt.
Malen, Schreiben, Musik machen oder Basteln hilft mir nicht nur dabei, abzuschalten, sondern auch meine Gefühle auf eine ruhige Weise zu verarbeiten. Auch Tagebuch schreiben gibt mir die Möglichkeit, meine Gedanken zu ordnen und etwas klarer zu sehen.
Oft habe ich das Gefühl, Rückschläge sofort lösen zu müssen. Dabei merke ich immer mehr, dass es manchmal schon hilft, einfach kurz durchzuatmen. Mir bewusst eine Tasse Tee zu machen, Musik zu hören oder ein Bad zu nehmen, kann dann überraschend viel bewirken und mir wieder etwas Ruhe geben.
Selbsthilfe bedeutet für mich nicht, alles allein tragen zu müssen. Gespräche mit Freunden, Familie oder einer vertrauten Person helfen mir, neue Perspektiven zu bekommen. Auch der Austausch in Selbsthilfegruppen oder Online Communities kann mir Kraft geben und mich stärken.
Mich um meinen Körper und meinen Geist zu kümmern, ist für mich kein Luxus, sondern wirklich notwendig. Ausreichend Schlaf, eine gesunde Ernährung und kleine Belohnungen wie meine Lieblingsserie oder ein Spaziergang im Park helfen mir dabei, wieder mehr Balance zu finden.
Sich in ein neues Thema einzuarbeiten oder ein kleines Projekt zu starten, gibt mir Struktur, Sinn und das Gefühl, wieder etwas selbst bewirken zu können. Das muss gar nichts Großes sein. Schon ein neues Rezept auszuprobieren oder mit einer neuen Sprache anzufangen, kann mir dabei helfen.
Kurze Achtsamkeitsübungen oder Meditation helfen mir, den Moment bewusster wahrzunehmen, ohne in negativen Gedanken hängen zu bleiben. Selbst ein paar Minuten bewusstes Atmen reichen oft schon, damit ich mich wieder etwas mehr zentriert und ruhig fühle.
Fazit
Rückschläge sind keine Sackgassen, sondern Wegweiser. Sie zeigen uns, welche Wege uns wirklich wichtig sind, welche Werte wir leben wollen und wo wir kreativ, flexibel oder geduldig sein dürfen. Indem wir uns selbst Raum geben, neue Perspektiven ausprobieren und kleine Schritte gehen, verwandeln wir schwierige Momente in Lernfelder. So wird jedes Tief zu einer Chance, bewusster, stärker und klarer im eigenen Handeln zu werden.
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