Selbsthilfe im Studium

Wie ich gelernt habe, mich selbst zu unterstützen

Studieren bedeutet für mich mehr als Prüfungen und Abgaben. Es fordert mich geistig, emotional und auch finanziell. Prüfungsstress, Deadlines und Sorgen können schnell überwältigend werden und ich habe gelernt, dass das ganz normal ist.

Besonders wichtig ist für mich ein liebevoller Umgang mit mir selbst. Selbsthilfe beginnt in kleinen, achtsamen Momenten: Pausen zulassen, bewusst durchatmen, auf mein Wohlbefinden achten und mir Unterstützung holen, wenn ich sie brauche. Es geht nicht darum, alles alleine zu schaffen, sondern ehrlich mit mir selbst zu sein.

Je mehr ich mir zuhöre und mir Ruhe gönne, desto mehr Klarheit, Energie und Freude finde ich im Alltag. So wird das Studium für mich nicht nur eine Zeit des Lernens, sondern auch des persönlichen Wachstums.

Was bedeutet Selbsthilfe im Studium für mich?

Selbsthilfe stärkt mich auf vielen Ebenen. Sie hilft mir:

  • selbstständiger zu werden
  • meine Resilienz zu stärken
  • Verantwortung für mein eigenes Wohlbefinden zu übernehmen

Je mehr ich auf mich achte und aktiv etwas für mich tue, desto sicherer und handlungsfähiger fühle ich mich, besonders in herausfordernden Studienphasen.

Dabei habe ich gelernt:

Selbsthilfe heißt für mich, aktiv zu werden und mir Unterstützung zu erlauben. Beides schließt sich nicht aus, sondern ergänzt sich.
Gemeinsam geben sie mir Halt und die Kraft, meinen eigenen Weg im Studium zu gehen.

Typische Herausforderungen

Leistungsdruck

Prüfungsangst

Überforderung

Einsamkeit

Finanzielle Belastungen

Solche Situationen kenne ich im Studium nur zu gut. Gerade dann wird Selbsthilfe für mich besonders wichtig. Sie hilft mir, schwierige Phasen zu überstehen und stärkt mich langfristig.

Durch Selbsthilfe entwickle ich persönliche Stärke, Selbstvertrauen und lerne, Verantwortung für mein eigenes Wohlbefinden zu übernehmen. Schritt für Schritt, auch in schwierigen Momenten

Ein bisschen Planung nimmt mir oft viel Druck. Ich nutze dafür verschiedene Methoden: To-do-Listen, Notion, ein Bullet Journal oder Zettel an der Wand. Wichtig ist für mich nicht die eine perfekte Methode, sondern dass sie für mich funktioniert.

Ich setze mir bewusst kleine, erreichbare Ziele und teile Aufgaben in machbare Schritte auf. Das nimmt mir den Stress und bringt mich langfristig weiter.

Pausen plane ich fest ein, wie zum Beispiel kurze Atempausen, ein Spaziergang oder ein paar Minuten ohne Bildschirm helfen mir, Neues besser zu verarbeiten.

Im Studium lerne ich, dass nicht immer alles nach Plan laufen muss  und dass ist auch okay. Ich nehme kleine Erfolge bewusst wahr, gehe freundlicher mit mir um und sehe Rückschläge als Teil meines Weges. Dieser Perspektivwechsel hilft mir dabei Schritt für Schritt zu wachsen.

Dabei geht es für mich nicht nur um Leistung, sondern auch darum, gut für mich selbst zu sorgen. Kleine Atempausen, Schreiben und Bewegung helfen mir, ausgeglichen zu bleiben, klarer zu denken und neue Energie zu sammeln. Mir selbst Gutes zu tun ist kein Extra, sondern ein wichtiger Teil meines Lernens. Außerdem macht es mir dadurch leichter, die Herausforderungen des Studiums zu meistern.

Ich habe gelernt, dass Selbsthilfe auch bedeutet, Hilfe anzunehmen, wenn ich sie brauche.

Tausch dich aus: Lerne gemeinsam mit anderen, bilde Lerngruppen oder triff dich auf einen Kaffee, um über den Studienalltag zu reden. Oft merkt man dann, dass es den anderen ähnlich geht.

Nutze Angebote deiner Uni: Viele Hochschulen bieten psychologische Beratung, Lerncoaching oder Workshops zu Stressbewältigung an, kostenlos und vertraulich.

Digitale Helfer: Apps wie Headspace (Achtsamkeit), Forest (Konzentration), Notion oder StudySmarter können deinen Tag strukturieren und dir kleine Motivationsschübe geben.

Fazit: Selbsthilfe als Lernprozess

Ich habe nicht alles sofort im Griff und ich merke, dass das gut so ist.

Selbsthilfe ist nichts, was man von heute auf morgen perfekt beherrscht. Ich lerne sie mit der Zeit. Je besser ich mich selbst kennenlerne, desto leichter fällt es mir, auf mich zu achten und meine Bedürfnisse ernst zu nehmen.

Jede Herausforderung zeigt mir, was für mich funktioniert und was ich beim nächsten Mal anders machen kann. Aus Unsicherheit wächst so Schritt für Schritt mehr Selbstvertrauen.









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